Zurück ins Leben - Gesundheit und Bildung!

Der Tschad im Norden Zentralafrikas zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Gemäß dem UNDP-Index für menschliche Enwicklung (HDI) liegt er mit einer Lebenserwartung von 53,2 Jahren und einer durchschnittlichen Schulbesuchsrate von 2,3 Jahren auf Platz 186 von 189 Ländern. Dürre, Korruption und Unruhen beeinflussen das Leben aller Generationen.

Die Provinz Guéra, das Hauptinterventionsgebiet der MECL (Evangelische Mission gegen Lepra) im Tschad, liegt im Herzen des Landes, wenige Stunden östlich der Hauptstadt N'Djamena. Hier zu leben ist schwierig. Ein behindertes Kind oder ein behinderter Erwachsener wird oft als nutzloser Mensch betrachtet, der nichts zum Familienleben beitragen kann und seinem Schicksal überlassen wird. Von den schätzungsweise 684.949 Menschen (2016) in Guéra leben ca. 102.742 Menschen mit einer Behinderung. Darunter sind viele Kinder und junge Erwachsene, die ohne unsere Hilfe keine Chance haben. Gemieden und verstoßen fristen sie ihr Leben am Rande der Gesellschaft.

Die Wiedereingliederung und die Prävention sind wichtige Teile unserer Arbeit. Mit unserem neuen Projekt "Zurück ins Leben - für junge Menschen" ergänzen wir unser Gesundheitsprogramm. Kinder und Jugendliche bekommen die Chance, mithilfe eines Betreuers die Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu absolvieren und die dafür notwenige Unterstützung seitens der Lepra-Mission zu bekommen.

In unseren Gesundheitszentren werden Menschen, die oft nach tagelanger Reise bei uns ankommen, mit Medikamenten u.a. gegen Lepra, Malaria oder Typhus medizinisch versorgt, operiert und bekommen, wenn notwendig, orth. Hilsfmittel. Die Armen bekommen die Behandlung kostenlos.

Ab 2020 werden wir auf Bitten der Regierung die Gesundheitsversorgung auf weitere Regionen ausdehnen. Hierfür brauchen wir zusätzliche Mittel.

Wir bitten die Gemeinden herzlich:

Helfen Sie den Kranken, Behinderten, Armen und Ausgestoßenen im Tschad.